Neuzugänge

altReichlich betriebsam zeigten sich Wolferns Verantwortliche in der Winterübertrittszeit. Nachdem der recht kleine Kader zum Ende der Hinserie bereits bedenklich zusammengeschrumpft ist, sahen sich Sektionsleiter Josef Angerer und Trainer Dietmar Postlmair zum Handeln gezwungenwohlwissend, dass es gerade inmitten der Saison schwieriger ist, das adöquate Personal an Land zu ziehen. Dennoch gelang es den Wolfernern gleich mehrere Transfercoups zu landen.

 


altDas abschließende Hinserienspiel in Geretsberg (1:2) war Warnung genug. Mit lediglich drei Spielerinnen – Julia Hartmann aus der SG Haidershofen/Wolfern II, der kranken Jana Aichmayr und der kurzfristig reaktivierten Katharina Knoglertraten die Bienen zum letzten by dealster">Spiel im Herbst praktisch mit dem letzten Aufgebot an. Grund genug, um in der Winterpause aktiv zu werden. Insider des Frauenfussballs wissen, dass dies eine besondere Herausforderung darstellt. Und dennoch gelang es den Wolfernern gleich dreimal am Transfermarkt zuzuschlagen.

Die erste Neuverpflichtung gesellte sich bereits frühzeitig Anfang Jänner zum Team: Elisabeth Breitschopf, die ihr Studium in Wien beendet hat, kehrt nun nach einigen Jahren Pause wieder in den Fussball zurück. Zuvor war sie bei Union Dietach bis zur Auflösung der Frauenmannschaft aktiv. Dort war die Mittelfeldspielerin bis zuletzt Kapitänin und mit 5 Treffern auch beste Torschützin.

altKurz vor Ende der Transferperiode ging es dann nochmals Schlag auf Schlag. Als Neuverpflichtung Nr. 2 präsentierten die Verantwortlichen eine alte Bekannte: Saskia Mai kehrt nach eineinhalbjähriger Abstinenz wieder zu den Bienen zurück. Die beidbeinige Allrounderin wechselt von der SG Hagenberg/Pregarten aus der 2. Landesliga zu den Bienen. Davor trug sie bereits 3 Jahre das Wolferner Trikot und feierte hier die Meisterschaft und den Aufstieg in die 2. Liga.

altNur zwei Tage später kam mit Karina Schneiber eine weitere Wunschspielerin der Verantwortlichen hinzu. Sie wechselt von der Union Waldneukirchen nach Wolfern. Zuvor trainierte sie bereits in der 2. Mannschaft der Wolferner (gemeinsam mit ATSV Stein) mit, noch bevor die jungen Bienen in die Meisterschaft starteten. Somit hat die vielseitige Offensivspielerin bereits zwei Freundschaftsspiele in der Wolferner Dress (gegen Perg und Waldneukirchen) absolviert. Anfänglich in der Defensive eingesetzt, entwickelte sich Karina Schneiber in Waldneukirchen zur Offensivallrounderin. In der laufenden Saison hält sie bereits bei vier Treffern und zeichnet sich damit für mehr als die Hälfte aller erzielten Waldneukirchner Tore verantwortlich. Auf den Geschmack ist die Dietacherin ausgerechnet gegen Wolfern II gekommen, als sie in der Vorsaison ihre ersten beiden Pflichtspieltore in Wolfern erzielte.

Trainer Dietmar Postlmair zeigt sich mit seinen drei „Neuen“ mehr als zufrieden. Bereits die ersten Testspiele zeigten deutlich, dass Saskia Mai mit ihrer ausgeprägten Spielintelligenz der Defensive zusätzliche Stabilität verleiht. So blieben die Wolfernerinnen in drei von vier absolvierten Testspielen ohne Gegentreffer. Die einzige Ausnahme bildete Bundesligist Union Kleinmünchen. Genauso konnte Karina Schneiber in den letzten drei Partien bereits dreimal über einen eigenen Treffer jubeln. Elisabeth Breitschopf wird nach überstandener Verletzung in den nächsten Tagen wieder zur Mannschaft stoßen.

Sehr positiv bewertet Trainer Dietmar Postlmair zudem die bisherigen Auftritte seiner Bienen in den Testspielen, wobei mit den nächsten Gegnern SV Garsten und SG Dionysen | Oedt (alle OÖ-Frauenliga) die härtesten Prüfsteine erst warten.