Der folgende Abschnitt gibt einen kurzen Einblick über die bisherigen Erfolge der Wolferner Damenmannschaft sowie die zukünftig angestrebten Ziele und Visionen. Vor allem die Definition der angestrebten Zielen ebnet den Weg zur Zielerreichung.

Vorab informieren wir über die bisherigen Meilensteine in der Geschichte der Wolferner Damenmannschaft.


UNSERE ERFOLGE

Aufstieg in die Oberösterreich-Liga Frauen 2003/2004

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Nachdem in der Saison 2003/2004 die Neuanmeldungen von Damenmannschaften stark zunahm und das Leistungsgefälle innerhalb der 2. Frauen-Bundesliga und der 1. Frauen-Klasse zunehmend eklatant wurde, wurde die Einführung einer weiteren Liga entschieden. Die Einteilung der neuen Liga, die in der Leistungsklasse zwischen 2. Bundesliga und 1. Klasse eingeordnet werden sollte, erfolgte durch die Absteiger aus der 2. Bundesliga sowie den Erstplatzierten der 1. Frauen-Klasse. Während die Damen des Union SV Wolfern in der Vorsaison einen Mittelfeldplatz belegten, konnte man in der Saison 2003/2004 bis zum letzten Spieltag der Herbstsaison um den Herbstmeistertitel mitspielen. In der letzten Herbstrunde ging es zu dem direkten Konkurrenten um den Herbstmeistertitel nach Taufkirchen/Pram. Leider konnte die Damenmannschaft des Union SV Wolfern das Spiel nicht für sich entscheiden und lief am Ende der Herbstsaison auf Rang 2 ein. In einer Frühjahrsrunde, die von Verletzungspech geprägt war, rannte die Mannschaft nur durch eine Siegesserie in den letzten Runden, den 2. Rang behaupten, welcher zum Aufstieg in die OÖ-Liga Frauen berechtigte.
Nachdem die Mannschaft in der ersten Saison der OÖ-Liga Frauen auf Rang 4 einlief, gestaltete sich die Folgesaison weitaus schwieriger. Führungsspieler beendeten freiwillig oder auf Grund schwerer Verletzungen ihre Karrieren. Der Mannschaftskader wurde ausgedünnt. Die Saison 2005/2006 beendeten die Wolferner Damen auf dem letzten Tabellenplatz und entzog sich dem Abstieg nur durch die Aufstockung der Liga.


Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga 2006/2007

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Im Folgejahr übernahm Michael Windisch das Traineramt von Elke Baumgartner und integrierte eine Vielzahl von Nachwuchsspielerinnen, die im Laufe der Saison eine tragende Rolle im neuformierten Wolferner Team einnahmen. In der Herbstmeisterschaft sicherten sich die Damen des Union SV Wolfern ungeschlagen den Herbstmeistertitel. Im Frühjahr ging der Erfolgslauf weiter und man eilte von Sieg zu Sieg, erst am vorletzten Spieltag musste man die einzige Niederlage hinnehmen, 1:2 gegen Doppl/Hart. Somit verlagerte man die Entscheidung um den Meistertitel auf die allerletzte Runde, da Konkurrent FC Wels ebenso nur zweimal Punkte liegen ließ, beim 2:3 im Herbst und beim 2:2 im Frühjahr gegen Wolfern. Im abschließenden Spiel gegen Kleinmünchen spielten sich die Wolferner Damen in einen wahren Rausch und überrollten den Gegner aus Kleinmünchen in beeindruckender Manier mit 4:0. Die Damen des Union SV Wolfern durften ihren 1. Meistertitel der noch jungen Vereinsgeschichte bejubeln und qualifizierte sich für die Teilnahme an der 2. Frauen-Bundesliga in der Saison 2007/2008.

 

 

 

 

2. Meistertitel und Rückkehr in die 2. Bundesliga

altIn der Saison 2011/2012 konnte der Kader erneut verstärkt werden, nachdem sich die Philosophie und das starke Gemeinschaftsgefühl, das bei der Damenmannschaft herrscht, soweit herumgesprochen hat, dass sich mit Julia Schneider und Cornelia Just sogar zwei Bundesliga-Spielerinnen zu Wolfern bekannten. Während man den Herbstdurchlauf ohne eine Niederlage abschloss und beim 3:0 in Haidershofen den Herbstmeistertitel bejubeln durfte, wurde im Hintergrund bereits an einer 2. Mannschaft gebastelt, nachdem in Wolfern mittlerweile 24 Frauen und Mädchen ihrem Hobby nachgehen wollten. Das erste Spiel der 2. Mannschaft endete mit einer 3:7-Niederlage gegen Waldneukirchen. Im Frühjahr wurde eine Kooperation mit ATSV Steyr eingegangen, deren Damenmannschaft auf Grund von Personalproblemen den Spielbetrieb im Sommer einstellten. Während somit Wolferns Damen von Sieg zu Sieg eilten und bereits eine Runde vor Schluß beim 8:0-Triumph in Wels den Meistertitel feiern konnten, gaben die jungen Wolfernerinnen in der Kooperationsmannschaft ihre Talentprobe ab. Letztlich mussten Wolferns Kickerinnen noch in zwei Relegationsspielen gegen die Sieger der Landesligen aus der Steiermark (SC St. Ruprecht) und Kärnten (FC Feldkirchen) ran um den endgültigen Aufsteiger in die 2. Liga zu ermitteln. Hier konnte man sich hauchdünn gegen die beiden Vertreter der jeweiligen Landesverbände durchsetzen und feierte somit den 2. Aufstieg in die 2. Bundesliga nach 2006.

Nach einer erfolgreichen ersten Saison in der 2. Liga, die man als zweitbeste oberösterreichische Mannschaft hinter ASKÖ Dionysen abschloß, waren die Anforderungen in der Saison 2013/2014 wesentlich höher. Nachdem die Mannschaften aus Garsten, Kleinmünchen II, Taufkirchen/Pram und Wels allesamt in die drittklassige OÖ-Liga abstiegen, kam neben den finanzkräftigen Klubs aus Vorarlberg auch Bundesliga-Absteiger Bergheim/Hof hinzu. Nach einer durchwachsenen Hinrunde und dem letzten Tabellenplatz konnten die Wolferner Damen mit einer guten Rückserie am Ende auf dem 7. Rang abschließen.


UNSERE ZIELE

Zur Sicherung der Nachhaltigkeit wurden klare Zielvereinbarungen getroffen, welche sportliche und strukturelle Entwicklung die Damenmannschaft zukünftig nehmen soll. Hierbei wurde zwischen den kruzfristigen Zielen, die die laufende Saison betreffen, und den mittelfristigen Zielen, die den Zeitraum von drei Jahren abdecken, definiert. Zudem wurden die Langfristziele festgehalten, die man zugleich als Vision betrachten kann.


kurzfristig    Saison 2014/2015

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Der Fokus in der Saison 2014/2015 liegt darin, die sportliche Entwicklung, die die Mannschaft in der Rückrunde der letzten Saison gezeigt hat, weiter zu stabilisieren und Spielkultur, Motivation und den Gemeinschaftssinn weiter zu stärken. Mit modernen Trainingsmethoden und einem umfassenden Betreuerstab sollen diese Ziele sichergestellt werden und die Mannschaft soll von Beginn an eine Rolle in der Liga spielen, die keine akute Abstiegsgefahr birgt. Durch die strategische Positionierung der 2. Mannschaft soll ein permanenter, positiver Leistungsdruck erzeugt werden, welcher die Spielerinnen motiviert, sich kontinuierlich zu verbessern.

 

Die 2. Mannschaft soll sicherstellen, dass die Talente Wettkampfpraxis auf einem - ihrer Leistungsfähigkeit entsprechenden - Niveau sammeln und sich dadurch für Einsätze in der ersten Mannschaft empfehlen. Sportlich soll der Abstieg vermieden werden, sofern dies im Rahmen des Leistungsvermögens liegt.


mittelfristig    2015-2018

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Mittelfristig soll sich die Wolferner Damenmannschaft in der 2. Bundesliga dauerhaft etablieren. Die Union SV Wolfern soll für junge talentierte Sportlerinnen aus der Region ein Anziehungspunkt und attraktiver Partner werden. Der Fokus richtet sich deutlich auf junge Nachwuchsfussballerinnen, Quereinsteiger und Talente aus der Region, welche die sportliche Leistungsfähigkeit dauerhaft sicherstellen können. Um Mädchen und Frauen als Partner zur Seite zu stehen, soll an einer Mädchen-Nachwuchsmannschaft gearbeitet werden, damit talentierte Spielerinnen bereits frühzeitig entsprechend ausgebildet werden.
 

langfristig    (Visionen)

Alle zugrunde liegenden Anstrengungen dienen der Grundvision der Damenmannschaft:

Die Union SV Wolfern Damensmannschaft etabliert sich dauerhaft als treibende Kraft im oberösterreichischen Frauenfussball und behält die führende Position in der Region.


Mit der Etablierung in der 2. Damen-Bundesliga will die Damenmannschaft des Union SV Wolfern ein Partner für jungen Mädchen und Damen werden, ihrem Hobby mit Ehrgeiz und Willen nachzugehen und gemeinsam als Team erfolgreich zu sein. In weiterer Folge soll eine Jugendmannschaft in den Meisterschaftsbetrieb integriert werden um jungen Talenten die Möglichkeit zu geben, sich auf sportlich angepassten Niveau mit Gleichaltrigen zu messen und die oberösterreichische Jugendarbeit im Frauenfussball zu unterstützen und auf breitere Beine zu stellen.
Die Damenmannschaft des Union SV Wolfern wird für junge Sportlerinnen ein attraktiver Anziehungspunkt um ihre persönliche sportliche Entwicklung weiter voranzutreiben. Ein engagiertes und kompetentes Trainerteam sorgt dabei für eine kontinuierliche Weiterentwicklung.
Abseits des Fussballplatzes übernimmt die Damenmannschaft des Union SV Wolfern zudem eine soziale Verantwortung gegenüber den Mädchen und Damen. Neben einer sportlichen Betätigung entwickeln die Mitglieder der Mädchen- und Damenmannschaft Teamfähigkeit und Kompromissbereitschaft. Zudem werden Freundschaften und Banden geknüpft, die über die aktive Fussballkarriere hinausgeht. Die Damen der Union SV Wolfern unternehmen außerhalb des Sportplatzes Aktivitäten, die den Zusammenhalt und Freundschaften bildet, der neben dem Fussball eine wichtige Rolle zur Identifikation mit dem Team und dem Verein fördert.